Archiv für den Monat: Mai 2013

Chablais AOC Aigle Les Murailles

Chablais AOC Aigle Les Murailles

Eigentlich wollte ich eben ein Beitrag über den Evergreen aus dem Kanton Waadt schreiben, den Chablais AOC Aigle Les Murailles von H. Badoux. Der ist bei Spar in der Aktion nämlich für unter Fr. 16.- zu haben. Als ein Schnäppchen!

Als kleines Kind stand die Flasche schon bei meinen Eltern regelmässig auf dem Tisch. Mein Vater nannte ihn immer den “Eidechsli-Wy”. Nicht sehr kreativ, aber immerhin ist mir das bis heute geblieben. Auf alle Fälle hat sich der Geschmack vom

aigle Murailes

Vater auf den Sohn übertragen und so stehen immer ein paar Flaschen im Keller. Macht sich gut bei Besuch aus dem Ausland und passt wunderbar zum Apero oder selbst gefangenem Fisch aus dem Zürisee.

Auf der Suche nach etwas Infos fand ich dann diesen Blogbeitrag vom Flaschentester. Besser kann man es nicht machen, daher verweise ich hier auf den besseren. Viel Spass beim lesen.

Zu kaufen gibt es den Wein an vielen Orten. U.A. bei Coop

Weinfacts:
Alc.: 12.5%
Trinkreife: 2-3 Jahre ab Jahrgang
Rebsorte: Chasselas

Das Letzte:
Als Chablais  wird das Gebiet südlich des Genfersees bezeichnet. Der größere westliche Teil – das Seeufer um die Städte Thonon-les-Bains und Évian-les-Bains sowie das Einzugsgebiet des Flusses Dranse – gehört zum französischen Département Haute-Savoie. Der von der Rhône durchflossene schweizerische Anteil setzt sich aus dem Walliser Bezirk Monthey und dem Waadtländer Bezirk Aigle zusammen.

Geographisch gehört das Chablais zu den Savoyer, Freiburger und Berner Alpen. Mit 3257 m bildet die Haute Cime (Dents du Midi, Wallis) die höchste Erhebung.

Stammheimer Federweisser

Lecker Stammheimer Federweisser

Und schon wieder ein Weissen, der eigentlich gar keiner ist. Denn der Stammheimer Federweisse wird eigentlich aus Piniot Noir, also Blauburgunder Trauben finifiziert. Ein  klassischer Blanc de Noir, der Gute. Wie vielleicht schon federweissaufgefallen, finde ich an leicht leiblichen “Weiss”-Weinen so meinen gefallen.

Blanc de Noir

Auch der Federweisse aus Oberstammheim hat es mir schwer angetan. Leicht gekühlt liegt er cremig auf  der Zunge, ist super angehnehm fruchtig, mit einer leichten säure. Für mich der perfekte Sommerwein, den ich am liebsten zum Apero oder leichten, scharfen Gerichten serviere.

Gefunden und gekauft im Coop für Fr. 9.90

Ein steiler Walliser, der Malvoisie

Malvoisie du Valais, eine Cremige Angelegenheit

Im Denner stolziere schleiche ich immer wieder gerne um die Auslage und ziehe mir wahllos eine Flasche aus dem Gestell. Ganz ohne Erwartung und mit den schlimmsten Befürchtungen. Das war früher mal so, als mir langsam das Geld ausging. Sprich, ich konnte mir die teuren Bordeaux und Champagner einfach nicht mehr leisten. Heute bin ich nachweislich vom Etikettensäufer zum frivolen Discount-Trinker mutiert. Also nicht nur, aber ich habe deutlich wenige Angst in Denner zu spazieren, als vor meinem ersten Besuch. malvoisie

Eine Entdeckung sondergleichen machte ich mit dem Malvoisie du Valais AOC, einem vorzüglich, lieblichen Weisswein, mit dem man garantiert jede Frau um den Finger wickelt. Kräftiges Bouquet, viel Frucht und eine feine Säure machen ihn zum idealen Apéro Begleiter. Auch passt er auch sehr gut zu einem scharfen Curry. Bei mir am liebsten mit etwas Serrano. Mit Fr. 11.45 fair im Preis. Ich warte immer auf die 20% Tage und kauf mir je nach Jahreszeit ein, zwei Kisten.

Der Malvoisie (Grauer Burgunder) ist ja eigentlich eine spontane genetische Mutation des Pinot Noir, der seine Farbe gewechselt hat. Gewusst?

Château Cambon la Pelouse

Château Cambon la Pelouse

Vor ca. einem halben Jahr war ich für ein paar Tage  wegen eines Unfalls in der Klinik Hirslanden einquartiert. Es war nichts ernstes, doch der Baulärm war doch empfindlich über dem erträglichen und so gab es zur Wiedergutmachung eine Flasche Château Cambon la Pelouse 2001er. Ich trug die Flasche also mit nach Hause und öffnete sie ein paar Tage Später. Ich setzte mich auf mein Sofa und tat nichts, ausser meinen Heilungschancen etwas mit Rotwein nachzuhelfen und konzentrierte mich voll auf mein Glas. Denn ich war mir sicher: Das habe ich mir verdient. Cambon la Pelouse war mir gänzlich unbekannt und der Umstand, dass der quasi von meinem Arzt verschrieben wurde, stürzte mich nicht gerade in grosse Erwartungen.

 

Cru Bourgeois supérieur

Der Wein war anfänglich etwas verschlossen, öffnete sich aber nach einer Stunde sehr angenehm. Überhaupt war die Flasche ein voller Genuss! Kräftig in der Struktur, saftig und kernig mit langem Abgang mit erstaunlich viel Frucht. Ein Cru Bourgeois der sich sofort in mein Herz schloss und heute zu einem meiner Lieblings Weinen zählt. Ich habe mir darauf gleich eine Kiste vom 2009er gesichert und habe Mittlerweile auch noch ein paar Flaschen vom 01er gefunden. Darauf freue ich mich jetzt schon! Für mich ein sehr gutes Preis/Leistung und daher eine klare Kaufempfehlung. 

Gefunden bei Mövenpick-Weine

Château Cambon la Pelouse